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Projekt FTraQ
Geschäftsprozesse

Stand: 15. November 2001
Softwaretechnik II, Prof. Knabe, MD6, TFH Berlin
Projektmitarbeiter: Andreas Dribbusch - Alex Jasse - Erik Möller - Steffen Sauder - Martin Wehner

Dokumenthistorie:
15. November 2001 - erste Version

1. Beschreibung der Geschäftsprozesse

1.1 Connect

Ziel:
Herstellen einer Verbindung zu einem FTP-Server
Kategorie:
primär
Vorbedingung:
Funktionierende TCP/IP-Verbindung
Nachbedingung:
Erfolgreich hergestellte Verbindung zu FTP-Server
Akteur:
Benutzer des Clients
Auslösendes Ereignis:
Nutzer wählt die Connect-Funktion im Programm
Beschreibung:
1. Der Benutzer gibt die URL des von ihm gewünschten FTP-Servers ein.
2. Der Verbindungsaufbau wird vom Benutzer manuell gestartet.
3. Das Programm versucht, die Verbindung zum Server gemäß FTP-Protokoll herzustellen.
4. Das Programm informiert den Nutzer über den Erfolg des Prozesses.
Erweiterungen:
1a. Der Benutzer gibt die gewünschte URL inklusive Pfadangaben ein, sofern ihm diese bekannt sind. In diesem Fall wird der Pfad nach dem Connect gewechselt (GP Navigation).
1b. Der Benutzer gibt die URL inklusive eines ihm bekannten Pfades zu einer Datei ein. In diesem Fall wird versucht, die Datei zu übertragen (GP Datei-Übertragung).
3a. Falls der Verbindungsaufbau nicht erfolgreich ist, wird automatisch nach einer definierten Zeitspanne ein neuer Versuch gestartet, innerhalb eines definierten Intervalls.
Alternativen:
1a. Der Benutzer sucht die gewünschte URL aus den Lesezeichen aus.
1b. Die gewünschte URL wird aus der Zwischenablage übernommen.
2b. Die Verbindung zum Server wird automatisch vom Programm hergestellt.

1.2 Dateien übertragen

Ziel:
Up- oder Download von Dateien
Kategorie:
primär
Vorbedingung:
Erfolgreich aufgebaute Verbindung zu einem FTP-Server
Nachbedingung:
Vollständig oder teilweise übertragene Dateien
Akteur:
Benutzer des Clients
Auslösendes Ereignis:
Nutzer wählt Dateien für den Up- und Download oder impliziter Download über Connect
Beschreibung:
1. Der Benutzer wählt eine oder mehrere Dateien aus und fügt diese der Warteschlange hinzu.
2. Der Nutzer startet die Übertragung der Dateien in der Warteschlange manuell.
3. Das Programm versucht, die Dateien gemäß FTP-Protokoll vom Client auf den Server und/oder vom Server auf den Client zu übertragen.
4. Das Programm informiert den Nutzer über den Erfolg des Prozesses.
Erweiterungen:
3a. Falls sich Dateien in der Warteschlange befinden, deren Größe größer ist als die auf dem Zielsystem gespeicherte Datei, wird versucht, die Übertragung an der richtigen Stelle wieder aufzunehmen.
Alternativen:
1a. Der Benutzer verwendet nicht die Warteschlange, sondern startet eine direkte Übertragung.
2a. Die Dateiübertragung wird sofort gestartet.
1b. Der Benutzer wählt eine noch nicht vollständig abgearbeitete Warteschlange für die Übertragung.

1.3 Navigation und Datei-Pflege

Ziel:
Überblick über das Dateisystem auf Client und Server und ggf. Ausführen von Dateioperationen auf Dateien
Kategorie:
primär
Vorbedingung:
Erfolgreich aufgebaute Verbindung zu einem FTP-Server
Nachbedingung:
Benutzer hat die Dateien der gewünschten Verzeichnisse gesichtet und ggf. die gewünschten Operationen ausgeführt
Akteur:
Benutzer des Clients
Auslösendes Ereignis:
Nutzer verwendet Navigations- und Dateioperations-Funktionen des Programms oder implizite Navigation über Connect
Beschreibung:
1. Das Programm präsentiert dem Benutzer eine Liste aller Dateien und Unterverzeichnisse des aktuellen Verzeichnisses, in denen er navigieren kann.
2. Der Benutzer wählt Unterverzeichnisse und/oder Dateien aus sowie die Operation die er ausführen möchte (z.B. ein chmod oder cd).
3. Das Programm überprüft ob weitere Informationen des Benutzers benötigt werden (z.B. neue Berechtigungen oder neuer Name) und fordert den Benutzer ggf. zur Eingabe der zusätzlichen Parameter auf. Bei Mehrfachauswahl unterscheidet das Programm zwischen Operationen, die für jede ausgewählte Datei zusätzliche Parameter benötigen (z.B. Umbenennen), solchen die nur ein Parameter für alle Dateien kennen (z.B. Verschieben) und solchen, die nur auf eine Datei ausgeführt werden können (z.B. Verzeichnis wechseln).
4. Das Programm versucht die gewünschte Operation auszuführen und informiert den Benutzer im Falle eines Fehlers über die Fehlerursache.
5. Das Programm zeigt die Liste mit den geänderten Attributen oder dem neuen Verzeichnis an.
Alternativen:
2a. Der Benutzer gibt direkt die Pfadangabe eines Verzeichnisses ein, in das er wechseln möchte. Das Programm geht hierbei implizit davon aus, dass die gewünschte Operation ein cd zu dem angegebenen Verzeichnis ist.
2b. Der Benutzer will sich nur über den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses informieren und beendet an dieser Stelle die Sitzung.

1.4 System-Einrichtung

Ziel:
Festlegen der Umgebungseinstellungen (Bookmarkliste, Transfer-Queue, Verzeichnisse)
Kategorie:
sekundär
Vorbedingung:
keine
Nachbedingung:
Die Quellen für die Transfer-Queue und Bookmarkliste sind definiert. Der FTP-Client kann, wenn gewünscht, mit mehreren Systemen gleichzeitig verwendet werden.
Akteur:
Benutzer des Clients
Auslösendes Ereignis:
Beim ersten Programmstart ohne Konfiguration wird automatisch der Prozess ausgelöst, anschließend muss er vom Benutzer manuell ausgelöst werden.
Beschreibung:
1. Sofern keine Konfiguration vorhanden ist, erhält der Benutzer die Möglichkeit, die Konfigurations-Datei eines installierten Clients zu verwenden (diese muss manuell ausgewählt werden). Ansonsten wird eine neue Konfigurations-Datei erzeugt.
2. In der Konfigurationsdatei wird ein neuer System-Eintrag angelegt.
3. Der Nutzer kann nun neben den FTP-Einstellungen systemspezifische Einstellungen festlegen: der zu verwendende Zeichensatz und die zu verwendenden Lesezeichen- und Warteschlangen-Dateien.
Erweiterung:
3a. Wenn sich die Verzeichnis-Struktur zwischen den Systemen unterscheidet, kann der Nutzer einen oder mehrere Mount-Points und ihre jeweilige Entsprechung auf einem oder mehreren parallel verwendeten Systemen festlegen (Bsp. "/mnt/windows/ in System 2 entspricht C:\ in System 1".)